Ein Untermieter zu Weihnachten 

Ein romantisch, prickelnder Liebesroman zur Weihnachtszeit.

 

Seit ihrer Teenagerzeit sieht Megan den bevorstehenden Feiertagen mit gemischten Gefühlen entgegen. Mit der Absicht ein paar ruhige Tage in ihrer Wohnung zu verbringen, überrascht sie einen Mann in ihrem Bad.

 

Es ist Chris, der Bruder ihrer besten Freundin und der Mann, der ihr vor Jahren an Weihnachten das Herz gebrochen hat. Zu allem Überfluss erklärt er ihr auch noch, dass er für ein paar Tage das Zimmer seiner Schwester Isabella bezieht.

 

Für Meg beginnt eine aufwühlende Zeit mit ihrer Jugendliebe und das Gefühlschaos ist vorprogrammiert.

 

Dieser Roman ist nur als E-Book erhältlich und hätte ca. 145 Taschenbuchseiten.

 

 

Leseprobe:

 

Ich betrat den kleinen Flur und wurde von zahlreichen Weihnachtsmännern, blinkenden Lichterketten und einem zu »Jingle Bells« tanzenden Weihnachtsbaum begrüßt. Oh oh, bei Isa hatte der Dekorausch eingesetzt, während ich weg war und scheinbar hatte sie alles rausgekramt, was ihre Kisten so hergaben. Früher mochte ich das auch, aber inzwischen hatte diese Zeit ihren Reiz für mich verloren.
Außerhalb dieser »Phasen« war unsere Wohnung sehr gemütlich eingerichtet und verfügte über drei Zimmer, wobei das mit der angrenzenden Küche als Wohnzimmer fungierte. So blieb noch für jede von uns ein eigenes Schlafzimmer, zwischen denen unser gemeinsames Bad lag, das von beiden Zimmern aus durch eine Verbindungstür betreten werden konnte.
Das Bad, aus dem gerade Geräusche kamen. 
Ich erstarrte augenblicklich in meiner Bewegung. Mein Puls begann zu rasen. Verdammt! Ein Einbrecher! Wer sonst sollte hier sein? In den Nachrichten wurde davon berichtet, dass eine Verbrecherbande ihr Unwesen in Boston trieb. Und eine andere logische Erklärung wollte mir einfach nicht einfallen. Schließlich hatte Isa mich noch angerufen, kurz bevor sie in den Flieger gestiegen war und noch mehr Mitbewohner hatten wir nicht. Tausende von Horrorszenarien spielten Pingpong in meinem Kopf. Vermutlich würde ich am Heizkörper gefesselt enden und jämmerlich verhungern, weil mich hier niemand fand. An Tagen wie diesen, verfluchte ich meine äußerst blühende Fantasie. Dennoch beschloss ich, dass ich mich nicht kampflos ergeben würde. Vor einigen Tagen hatte ich erst den Film von einer jungen Mutter gesehen, die sich gegen ihren Mann zur Wehr setzte. Wenn ich mich konzentrierte, bekam ich sicher noch ein paar ihrer Tricks hin. So schwer sah das im Fernsehen schließlich nicht aus. Na los! Du schaffst das! Sprach ich mir Mut zu und stellte meinen Koffer so leise wie möglich neben der Eingangstür ab, die ich ebenso leise schloss. Dann griff ich nach meinem Handy in der Manteltasche und rief die Nummer der Polizei auf. Mit dem Finger über dem grünen Hörer lief ich mutig in die Richtung, aus der die Geräusche zu mir drangen. Es hörte sich an, als würde die Dusche laufen. Merkwürdig!
Ich passierte den kleinen Schuhschrank, auf dem ein hässlicher Kerzenständer in Elchform thronte. Einen Moment zögerte ich, denn Isa war dieses Dekogedöns heilig. Aber meine Sicherheit ging vor! Ich griff also mit der linken Hand nach dem Ungetüm und ging durch die offene Tür in Isas Zimmer. Doch schon stand ich vor dem nächsten Problem. Wie sollte ich bitte die Badezimmertür aufreißen, wenn ich beide Hände voll hatte? Noch ehe mir eine passende Lösung einfiel, wurde die besagte Tür aufgestoßen und eine männliche Gestalt materialisierte sich aus der Dampfschwade, die ihn umhüllte. 
Vor Schreck blieb mir fast das Herz stehen und ich kreischte entsetzt auf. Zu allem Übel ließ ich auch noch meine einzige Waffe fallen, die auf dem Boden in zwei Teile zerbrach. Na wunderbar! …

 

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